Unser Verständnis von Erlebnispädagogik:



„Lernen aus Erfahrung”


Erlebnispädagogik ist in erster Linie eine Bewegung in der pädagogischen Praxis mit der tragenden Idee, „Lernen auf der Basis von Erlebnissen” zu ermöglichen und damit die Entwicklung gesellschaftlich erwünschter Fähigkeiten, Haltungen und Kenntnisse zu fördern.

Die Erlebnispädagogik steht für in der Regel für Natursportaktivitäten, die durch ganzheitliches Lernen dem Zweck der Persönlichkeitsförderung und Wertevermittlung dienen.
Kooperationsspiele sind oft neben den natursportlichen Aktivitäten Hauptbestandteile erlebnispädagogischer Programme. Diese besondere Art von Spielen kennt keine Gewinner oder Verlierer, vielmehr bekommt die gesamte Gruppe eine Aufgabe gestellt, die nur gemeinsam zu lösen ist. Absprache und Verständigung sind hierbei unentbehrlich.
Die Spielhandlung wird dabei oft in ein abenteuerliches, nicht alltägliches Umfeld gesetzt, wie z. B. der vermeintlich gefährliche Säureteich. Jede Spielszene ist eine Herausforderung, nicht nur für die eingesetzten körperlichen Kräfte, sondern vor allem für die gemeinsam entwickelte Intelligenz und Pfiffigkeit.
Zur Lösung der Spielaufgaben sind unterschiedlichste Kompetenzen gefragt, jeder Mitspieler kann sich entsprechend seiner körperlichen, intellektuellen und/oder sozialen Stärken einbringen und so zur Lösung der gestellten Aufgaben beitragen. Durch das Schaffen von Erfahrungsräumen wird so unmittelbares soziales Lernen möglich.